Peter Eppich

 
Jakob Lorber
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Von der Hölle bis zum Himmel, 3. Kapitel

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3. Kapitel – Robert wähnt sich in Narkose.

[RB.01_003,01] Diese Sache kommt ihm sonderbar und bedenklich vor. Er prüft auch sein Gefühl, ob dieses nicht etwa an den Gliedmaßen gewisserart noch halbtot sei. Aber er überzeugt sich durch ein tüchtiges Kneipen und Reiben an allen seinen Seelenleibesteilen, daß sein Gefühl durchaus nicht tot, sondern im Gegenteil nur gar zu lebendig ist.
[RB.01_003,02] Nachdem er sich nun von allen Seiten überzeugt hat, daß er völlig lebendig sich von keiner Seite her irgendwie eingeschlossen befindet außer von Nacht und Finsternis, fragt er sich endlich ganz verzweifelt
[RB.01_003,03] „Wo in drei Teufels Namen bin ich denn? Was haben denn die Bluthunde aus mir gemacht? Erschossen haben sie mich nicht, sonst lebte ich nicht! Eingesperrt haben sie mich auch nicht; denn da finde ich weder Wand noch Boden und keine Fesseln an meinen Gliedern! Mein vollkommenes Gefühl habe ich auch; die Augen habe ich auch, sie sind mir nicht ausgestochen und doch sehe ich nichts! Wahrhaftig, das ist schaudervoll merkwürdig! – Dieser Menschenfeind, der mich pro forma hat erschießen lassen, muß mich vielleicht durch ein unbekanntes Narkotikum haben einschläfern lassen, weshalb ich mich nun in diesem Zustand befinde! – Aber warte, du Wüterich, du Völkerrechtmörder, wenn ich aus dieser Narkose komme, dann freue dich! Ich werde dir eine ganz verdammt heiße Suppe kochen!
[RB.01_003,04] Dieser Zustand wird nicht ewig dauern. Man wird mich in Frankfurt und in ganz Sachsen suchen lassen. Ich muß dahin kommen! Und bin ich dort, dann sollst du kennenlernen, was für ein Frevel es ist, an einem ersten Reichstagsdeputierten sich so schonungslos zu vergreifen! Das wird auf eine Art gesühnt, von der die ganze Weltgeschichte noch kein Beispiel aufzuweisen hat!
[RB.01_003,05] Wenn ich nur schon bald aus dieser sonderbaren Narkose geweckt würde! Ich brenne vor Rache, und dieser lästige Zustand dauert noch immer fort! Das ist doch eine echt teuflisch verfluchte Erfindung! Aber nur Geduld, es wird, es muß bald besser werden!“

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Von der Hölle bis zum Himmel, 3. Kapitel

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